Ökologische Landwirtschaft

Für uns ist ein Hof mit Rinderhaltung, bei der die Tiere fruchtbar sind und Kälber zur Welt bringen, der Königsweg in der Landwirtschaft. Im Pansen von Rindern leben wiederum Milliarden von Lebewesen, die Fruchtbarkeit erzeugen. Wir halten an der Rinderhaltung fest, auch wenn es anstrengend und finanziell - kurzfristig gesehen - nicht ertragreich ist. Unserer Überzeugung nach müssen wir zu einer Integration von Tierhaltung - Ackerbau - Gemüsebau kommen, zu einer Art intensivem "Gärtnerhof".

Die Ackerflächen werden mit dem Stallmist (Tiefstreumist) aus unserer Mutterkuhhaltung und der "Gülle", die auf dem nicht überdachten Laufhof entsteht und deshalb sehr niedrige TS- und N-Gehalte hat, gedüngt. Die Wiesen erhalten keine organische Düngung, auf den Weiden verbleiben die Ausscheidungen der Tiere und damit besteht dort ein geschlossener Kreislauf. Mineralische Phosphor - oder Kaliumdünger werden dann eingestzt, wenn die Versorgungsstufe auf Klasse A abfällt. Mineralischen N-Dünger sind im ökologischen Landbau tabu.

Die Pflanzen sollen fruchtbar sein. Wir streben an, dass die Kulturpflanzen wachsen und gedeihen und hohe Erträge mit guten Qualitäten bringen. Auch deshalb sind wir in der Erzeugung von Saat- und Pflanzgut für andere Biobauern tätig, damit geben wir Fruchtbarkeit weiter. Wir hängen dabei dem alten bäuerlichen Ideal an!