Wagyu
 

Rinderhof Wagyu

artgerecht gehalten, langsames Wachstum: 2 Jahre Weidegang mit gleichaltigen Tieren, im Winter im großzügigen Stall mit Auslauf

bestes Futter: auf dem Rinderhof erzeugt, Gras, Heu, Mais, etwas Weizen, beste Mineralien, alles in Öko-Qualität!

ruhige Tiere mit bester Fetteinlagerung: männliche Tiere sind kastriert, alle Mitarbeiter haben langjährige Erfahrung in der Rinderhaltung

TOP-Genetik: unsere einzigartige Kombination aus dem fleischreichen Limousin und dem hochqualitativen KOBE-style Wagyu bringt volles Filet und Rostbeef, kurzfaseriges Fleisch mit guter Marmorierung und ungewöhnlich milde Fettqualität

handwerkliche Verarbeitung: bis zu 6 Wochen am Knochen im Kühlraum gereift, schweizerische Schnittführung

Wagyu ist ein japanisches Wort. Es heißt übersetzt nichts anderes als Japanrind. Die Bilder zeigen unseren fullblood-Stier Kioji, im November 2001 ist er nach 6 Monaten Deckeinsatz auf der Weide recht schlank.. Bemerkenswert ist die Ähnlchkeit zu Dai 7 Itozakura (s.u.).

Rasse:

Im Januar 2008 haben wir mit einer neuen Zuchtrichtung begonnen: unser fullblood Wagyu - Stier wird die Fleischqualität weiter verbessern! Dazu haben wir Kyoji aus Holland gekauft, ein 100% Wagyu mit dem berühmten DAI 7 ITOZAKURA als Vorfahren. Diese gelten als die Rinder mit der besten Fleischmarmorierung mit cholesterinarmem Fett, sind allerdings kleiner und wachsen sehr langsam. Wir beabsichtigen, die Fleischfülle der Limousin mit der excellenten Marmorierung der Wagyu zu kombinieren.

Die Kälber, die seit April 2009 zur Welt kamen, scheinen unsere Erwartungen voll zu erfüllen: leichte Geburten, schlacksige, sehr vitale Kälber; Fell fast schwarz bis sehr dunkelbraun. Nach wenigen Tagen zeigt sich aber eine gute Bemuskelung im Becken und an den Lenden.

Stammbaum:

 

Kyoji ist ein Sohn von Kikuhana, einem A1-Bullen aus Australien.

In der väterlichen und mütterlichen Linie ist Dai 7 Itazakura aus der Fujiyoshi-Linie, geboren am 10.12.1970, stark vertreten. Dieser hatte Dai 14 Shigeru (Okayama-Linie) als Vater und Dai 9 Itazakura (eine Elite Kuh aus der Hyogo-Linie, einer der wenigen in der Provinz Shimane) als Mutter. Sie hat sehr berühmte Vorfahren: Tajiri, ein Hyogo-Bulle, klein aber mit hervorragender Flesichqualität geb. 1919, und Atsudoi, einer der berühmtesten Bullen überhaupt. Itozakura wurde von der Präfektur Shimane gekauft, produzierte über 10.000 Samenportionen und starb mit 11 Jahren und 8 Monaten an einem Tumor. Er wurde damals zum erfolgreichsten Wagyu-Stier: er selbst hatte eine Tageszunahme von 1,38 kg, seine Nachkommen erzielten im Schnitt tägliche Zunahmen von 1,02 kg. Andere berühmte Bullen kamen nur auf 0,75 kg. Sein marbeling score betrug +3,4. Fünf Jahre nach seinem Tod übernahmen Wagyus aus Shimane die Spitzenpositionen in den meisten Kategorien. Er wurde zu "Japan's most economically sound Wagyu". Er ist so berühmt, dass er auf einer japanischen Telefonkarte abgebildet ist.

Stärken: Tageszunahmen, freundliches Wesen, Frühreife, Querschnitt der Lende, Fruchtbarkeit, weidegeeignet.

Schwächen: dicke Knochen, Fettqualität, großer Kopf, dicke Haut, Fleischtextur.

Itohana, sein Sohn und VV von Kyoji, zeigte im Nachkommentest Tageszunahmen von 0,91 kg und eine Fleischqualität von +4,3. Das waren die besten Werte in Japan im Jahr 1985. Seine Stärke ist die Vererbung einer hervorragenden Fleischqualität.

Itomichi, MV von Kioji, ist ein bekannter Itozakura-Sohn.

Neben dem dominierenden Itozakura-Blut kommt über die Mutter JVP Fukutsuru 068 - Blut herein. Er ist der wohl berühmteste Wagyu-Bulle in den USA, ein echter Tajima, der 1994 in die USA importiert wurde. Er führte 2006 und früher die Hitliste im marbeling score (Marmorierung) mit großem Abstand an.

 

Haltung und Fütterung:

Kyoji wird als Zuchtbulle in einer Gruppe von Limousin-Färsen und -Kühen gehalten. Derzeit ist er im Stall. Er ist ausserordentlich zutraulich und liebt es, gestreichelt zu werden. Wenn ein weibliches Tier rindert, ist er sehr aktiv und deckt die Rinder mehrmals.

Seine Nachkommen gehen 2 Jahre lang im Sommer auf die Weide, die männlichen - sie sind, um eine optimale Fleischqualität zu erreichen, kastriert worden - werden die letzten 3 bis 6 Monate vor dem Schlachten intensiv gefüttert. Dabei lehnen wir uns an die japanischen Voebilder an, wandeln die aber für unsere bayerischen Biobedingungen ab.

Wir können ihnen diese besondere Fleischqualität seit September 2011 anbieten!